Geschichte des Hotels Imperial

Tradition in der Gewährleistung von Dienstleistungen erstklassiger Qualität

Das Hotel Imperial ist eine bedeutende Karlsbader Sehenswürdigkeit. Seine Geschichte wird mit Anfang des 20. Jahrhunderts datiert. Bereits in jener Zeit gehörte es zu den bedeutendsten und luxuriösesten Hotels in Karlovy Vary (Karlsbad) und gehört es auch heute noch.

Berühmtes Hotel, berühmte Gäste

Auf der Welt findet man wirklich nur wenige Kurhotels, die so viele bedeutende Persönlichkeiten empfangen haben, wie das Hotel Imperial. Zu den berühmten Gästen des Hotels Imperial gehörten:

  • Zar Ferdinand I. von Bulgarien
  • Großfürst Pawel Alexandrowitsch (Sohn des russischen Zaren Alexander II.)
  • Prinz Friedrich Leopold (Schwager des deutschen Kaisers Wilhelm II.)
  • Erzherzog Franz Salvator von Österreich-Toskana (Schwiegersohn des Kaisers Franz Joseph I.)
  • Lord George Carnarvon (bekannt als Mäzen von archäologischen Erforschungen in Ägypten, die zu der berühmten Entdeckung des Grabmals von Pharao Tutanchamun führten)
  • Großwesir Hüseyin Hilmi Pascha
  • Ägyptischer Ministerpräsident Mustafa el-Nahhas Pascha
  • Mitglieder der Rothschild-Dynastie (Maurice de Rothschild, Henri de Rothschild u. a.)
  • William Steinway – weltbekannter Klavierhersteller
  • Prager Fabrikant Kolben
  • Jan Antonín Baťa - Unternehmer
  • Mary Pickford - Schauspielerin
  • Douglas Fairbanks – Schauspieler
  • Gustav Machatý – Regisseur
  • Oscar Straus – Wiener Komponist
  • Seal – britischer Sänger
Hotel Imperial
  • Pál Schmitt – ungarischer Präsident (Tagung der Visegrád-Gruppe 2010)
  • Bronisław Komorowski – polnischer Präsident (Tagung der Visegrád-Gruppe 2010)
  • Ivan Gašparovič – slowakischer Präsident (Tagung der Visegrád-Gruppe 2010)
  • Václav Klaus – ehemaliger Präsident der Tschechischen Republik
  • Miloš Zeman - Präsident der Tschechischen Republik

Das Hotel Imperial selbst verdankt seinen Ruf Lord Richard Westburry.

Erbaut für die anspruchsvollste Klientel

Der imposante Hotelbau, gefühlvoll eingebettet in den Naturrahmen von Karlovy Vary (Karlsbad), erfüllt die anspruchsvollsten Anforderungen an die auf künstlerische Details und vielseitigen Komfort ausgerichtete Kurstadtarchitektur. Es wurde am 18. Juni 1912 feierlich in Betrieb genommen.

Die Idee, dieses internationale "märchenhafte" Großhotel zu erbauen, bekam der Karlsbader Bankier und Unternehmer Alfred Schwalb. Anfang des vergangenen Jahrhunderts kaufte er die Baugrundstücke Na čihadle, die ideal über der Stadt lagen, in der damals bereits nicht genügend Unterkunftskapazitäten vorhanden waren. Er beauftragte den erfahrenen französischen Ingenieur Ernst Hebrard, der unter anderem auch an dem Aufbau von Hanoi oder des griechischen Thessaloniki beteiligt war. Nach seinen Entwürfen und unter seiner Leitung entstand in den Jahren 1910-1912 auf dem Hügel Helenin dvůr eine neue Stadtdominante. Das Großhotel Imperial war auch das erste.

Modernes Hotel, moderne Beförderungsweise

Das schwierige Hügelgelände um das Hotel Imperial erforderte jedoch in der Zeit seiner Entstehung eine modernere Beförderungsweise für seine Gäste als die mit Pferden gezogenen Hotelomnibusse. Dank dem Einfluss von Lord Westburry hatte man den Bau von zwei Seilbahnen durchsetzen können, die der bereits erwähnte Alfred Schwalb gemeinsam mit dem Bau der Straße realisierte. Um nicht weitere Grundstücke kaufen und eine Reihe von Häusern renovieren zu müssen, plante er die gesamte Seilbahn in einen Tunnel. Der Stadtrat unterstützte dieses Projekt, da es das Aussehen des romantischen Hügels unweit des Vřídlo (Sprudels) nicht störte.

Das Projekt übernahm der bekannte schweizerische Baumeister Emil Strub, weitere Fachexperten kamen aus Italien und im Dezember 1905 wurde auf dem Theaterplatz mit dem Bau begonnen. Der durch das Felsenmassiv führende Tunnel wurde gleichzeitig von oben oberhalb von Nebozízek durchbrochen.

Die insgesamt 127 Meter lange Seilbahnstrecke war eingleisig mit einer Ausweichstelle in der Mitte. Für den am 10. Mai 1907 aufgenommenen Betrieb sorgten die Karlovarské elektrické lanové dráhy (Elektrische Karlsbader Seilbahnen) mit zwei Holzfahrzeugen mit offener Wagenbühne. Damals war die Seilbahn nur den Sommer über in Betrieb. In unveränderter Form fuhr sie bis 1955. Danach entschied deren neuer Besitzer (Dopravní podnik města Karlovy Vary - die Verkehrsbetriebe der Stadt Karlsbad) über deren Renovierung. Ausgetauscht wurde die gesamte Maschinenanlage. Die Wagen sind in ihrer ursprünglichen Form erhalten geblieben bis zum Jahr 1961, als deren Holzgehäuse dann durch Vollmetallgehäuse ersetzt wurden. Während der nächsten Generalsanierung, die im Jahr 1987 ihren Abschluss fand, wurde der Tunnel repariert und neue Wagen geliefert. Seit jener Zeit steht die Seilbahn Imperial als Bestandteil der Karlsbader Städtischen Verkehrsbetriebe in 15-minütigem Abstand ganztags zur Verfügung.

Eine zweite Seilbahn wurde nur wenige Tage vor der Eröffnung des Großhotels Imperial im Juni 1912 in Betrieb genommen. Sie war 126 Meter lang und die maximale Neigung erreichte die Rekordhöhe von 570 Promille. Diese oberirdische Seilbahn überlebte zwar beide Weltkriege, musste jedoch im Jahr 1959 aufgrund ihres schlechten technischen Zustandes geschlossen werden.

"Berühmte Zeiten"

Das Großhotel Imperial erreichte sehr schnell Weltruf, da in der Zeit dessen Gründung in Karlsbad jährlich an die siebzigtausend Gäste empfangen wurden, was die überhaupt größte Besucherrate in der gesamten Geschichte der Kurstadt ist. Seinen ersten hochgeschätzten Gästen aus den Kreisen von Adel, Politikern, Unternehmern und Finanzmagnaten konnte das Hotel Imperial vor allem luxuriöse Unterkunft bieten. In jener Zeit fanden die Gäste aus Übersee und England in der Kurstadt eine neue Art der Unterhaltung sowie eine Änderung des Lebensstils. In Karlsbad entstanden Tennisplätze, Golfspielplätze und auch eine Pferderennbahn.

Der weitere Zustrom der Kurgäste wurde sowohl durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen, als auch durch die Attraktivität der Seekurorte, vor allem an der Riviera, und nach dem Krieg auch durch die modernen Zentren in den Alpen. Es folgte die langwierige Wirtschaftskrise, nach ihr der Zweite Weltkrieg und ihm folgend der Zusammenbruch des Kurwesens in Karlsbad. Im Jahre 1945 kamen lediglich 3 794 Gäste zur Kur und kurze Zeit später wurden die heilenden Mineralquellen und Kurhäuser verstaatlicht.

Ein neues Kapitel in der Hotelgeschichte

Mit dem Jahr 1990 endet ein jahrzehntelanges staatliches Monopol - zu Wort kommen Aktiengesellschaften und Privatbesitzer, die ein neues Kapitel in der Geschichte des Karlsbader Kurwesens schreiben. Ein neues Kapitel in der Geschichte des Hotels Imperial schreibt im Jahr 1992 die Aktiengesellschaft Imperial Karlovy Vary, die mit der im Jahr 2003 vollendeten Generalsanierung dem Hotel seinen ursprünglichen Glanz und dank Spitzenqualität der angebotenen Kur- und Hotelleistungen auch seinen Ruhm zurückgeben.

Das heutige Viersterne-Hotel Imperial ist Träger des internationalen Prestigepreises World Travel Awards für das beste Kurhotel Tschechiens. Es ruht sich jedoch nicht auf seinem Siegeslorbeer aus und tut für die Zufriedenheit seiner Gäste das Maximum. Im Jahre 2007 erhielt das Balneozentrum Imperial ein von Grund auf neues, farbenfreudiges Gesicht. Neu ist hier eigentlich alles: die räumliche Gestaltung, sämtliche technische Nebenräume, die balneologische Maschinenausrüstung, die Badewannen und das moderne Reha-Schwimmbecken aus Nirosta-Material.

Geschichte des Hotels Imperial

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