Wärme- und Kältebehandlungen
Wärme- und Kältebehandlungen

Wärme- und Kältebehandlungen

WÄRME- UND KÄLTEBEHANDLUNGEN

Lokale Wärmeanwendung wird bei Krankheiten des Bewegungsapparates entzündlichen, degenerativen und posttraumatischen Charakters verwendet, aber auch von Erkrankungen des Verdauungssystems, Stoffwechsels, Krankheiten der Atemwege, urologischen und gynäkologischen Erkrankungen sowie Krankheiten psychischen Charakters. Es wird auch extreme Kälte, u. z. ganzkörperlich oder lokal, eingesetzt. Je nach dem Wirkungsbereich der Kälte in die Tiefe handelt es sich entweder um eine Oberflächenwirkung (Schmerzlinderung, Erhöhung der Durchblutung) oder Tiefenwirkung (Stoffwechselreduktion, Reduzierung der Durchblutung). Sie wird bei frischen Quetschungen (Quetschwunden), Verstauchungen, Muskelkrämpfen, Anschwellungen, dem aktiven Arthritis-Syndrom, Osteoporose, der spastischen Parese u. ä. verwendet.

Kontraindikationen: alle akuten Zustände, akute entzündliche und onkologische Erkrankungen, Schwangerschaft u. ä.

Die Anwendungen
  • PARAFANGO
    Parafango ist die Original-Form der lokalen Anwendung von Wärme, wo Platten mit einer Mischung aus reinem hartem Paraffin und Schlamm an die konkreten Körperteile aufgetragen werden. Das Gerät wärmt die Mischung dann auf und sterilisiert sie zugleich. Diese Prozedur wird bei Erkrankungen des Bewegungsapparates entzündlichen, degenerativen und posttraumatischen Charakters, bei Erkrankungen des Verdauungssystems, Stoffwechselstörungen, Erkrankungen der Atemwege, urologischen und gynäkologischen Krankheiten und Nervenerkrankungen angewendet.


  • PARAFFIN - HÄNDE
    Die Prozedur Paraffin - Hände nutzt die analgetischen und hyperthermen Wirkungen des Paraffins: nach dem Herausnehmen der Hände aus dem Paraffinbad wird das Paraffin fest und gibt intensive Wärme ab. Diese Methode eignet sich bei rheumatischen und degenerativen Gelenkerkrankungen, hydriert die Haut an Händen und weist Entspannung- und Beruhigungswirkungen aus.

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